Vierter Tag – Abwechslung tut gut
17/10/06 15:33
Wie an den vorangegangenen Tagen war das Wetter heute wieder sehr trüb und es wehte ein eisig kalter Wind. Wir wurden schon früh vom Bus abgeholt, um Richtung Nafplion in unser nächstes Hotel zu übersiedeln, natürlich mit einigen Zwischenstops: Der erste unmittelbar nach der Überfahrt auf die Peloponnes, beim Kanal von Korinth (wo sich - wieder mal - Gregor einen Blick ...
Wie an den vorangegangenen Tagen war das Wetter heute wieder sehr trüb und es wehte ein eisig kalter Wind. Wir wurden schon früh vom Bus abgeholt, um Richtung Nafplion in unser nächstes Hotel zu übersiedeln, natürlich mit einigen Zwischenstops: Der erste unmittelbar nach der Überfahrt auf die Peloponnes, beim Kanal von Korinth (wo sich - wieder mal - Gregor einen Blick in die Zukunft gönnte
). Unsere nächste Station war Alt-Korinth. Wie uns Semiramis (alias Amira) später erzählte, hätte diese Stadt zwar keinen besonders hohen kulturellen Wert, wäre aber historisch ein sehr interessanter Ort (geprägt von Liebe und Handel, wobei ersteres überaus ausführlich besprochen wurde). Wahrscheinlich hätten wir aber die Atmosphäre bei besserem Wetter mehr genießen können, da es für ein herbstliches Griechenland wirklich sehr kalt war.
Das neue Hotel beeindruckte uns schon bevor wir unsere Zimmer betraten: große Lobby, hölzerne und schön beleuchtete Rezeption, große Bar. Links führten Marmortreppen zu den Zimmern, die um das dreifache größer waren als die vorigen. Wir hatten aber vorerst nicht viel Zeit, das Hotel zu bewundern. 10 Minuten später war Treffpunkt in der (neuen) Lobby für einen Spaziergang zu einer Venezianischen Burg an der Spitze eines Berges. Glücklicherweise liegt dieser Berg genau HINTER dem Hotel, die Burg allerdings sehr hoch oben. Nach (geschätzten) 380 Stufen hatten wir es geschafft und hatten einen wunderbaren Ausblick auf die liebliche Hafenstadt Nafplion und auf das weite Meer in dem sich (leider) erst weit hinten am Horizont ein kleiner Sonnenschein spiegelte. Am nervigsten war eindeutig der starke und eiskalte Wind, trotzdem war für heute Schwimmen im Meer angesagt.
Unter dem Motto „Die Mutigen regieren die Welt“, sprangen einige trotz der Kälte ins salzige Wasser (das übrigens um Einiges wärmer war als die Luft draußen). „Das is' a Wahnsinn heute. Ein Highlight nach dem anderen“, war Prof. Schöffbergers Reaktion. „Es war ein erfrischendes Erlebnis, nicht zu kalt ...“, wie „Schwimmer Benedek“ meinte.
Das Essen bekamen wir heute in einem sehr griechischen Restaurant, in dem es relativ schwierig war, sich im Englischen mit dem Personal zu verständigen. Nachdem wir also mit unserem Geburtstagskind Ali (bzw. Andreas) mit Fanta und Cola-Light angestoßen hatten, machten er sich mit Benedek, Gregor, David, Christoph und mir auf den Weg ins Hotel ... weg vom unhöflichen Gastwirten. Dort arbeiteten wir an Blog und Video, während sich die anderen mit Gyros und Tzatziki den Bauch vollschlugen (und später, nach der Bezahlung, mit der Wirtin um angeblich fehlendende 8 Euro stritten).
Weil wir morgen – nach der Besichtigung des Epidaurus – schon wieder in ein neues Hotel fahren würden, ließen wir die Köffer gleich eingepackt und feierten Ali's Geburstag noch bis spät in die Nacht.